Wie alles begann

Wir waren bereits seit Februar auf der Suche nach einer Immobilie für unseren Farbraum. Die Herausforderung: Ein Studio mit einem brauchbaren Grundriss zu einem bezahlbaren Preis finden – und das Ganze im Herzen Berlins. Jeder, der in den letzten paar Jahren in Berlin nach einer Bleibe gesucht hat, wird verstehen, dass das kein leichtes Unterfangen war. Doch wir fanden ein Büro, das uns beiden gefiel. Es dauerte nur 6 Monate – wir Glückspilze!

Wir stellen vor – Unsere ersten 4 Wände, die bald zu einem vollständigen Tageslichtstudio heranwachsen wollen.

Der Vermieter, dein Freund

Die Gespräche mit unserem zukünftigen Vermieter verliefen erstaunlich effizient und wir freuen uns schon auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Wir haben das Glück, direkten Kontakt zu den Besitzern zu haben und nicht über einen Mittelsmann kommunizieren zu müssen, was die ganze Sache sehr vereinfacht. Nach einiger Recherche haben wir erfahren, dass wir uns nun mit RTL den Vermieter teilen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, weshalb alles so reibungslos verlief und wir innerhalb nicht einmal einer Woche einziehen konnten. So sieht professionelles Immobilienmanagement aus!

Los geht’s mit dem Renovieren

Nun sitzen wir also in unseren vier Wänden. Das Vorspiel ist vorbei. Jetzt geht es an die Arbeit! Und zu allererst mussten die Tapeten dran glauben – und was haben sie sich gewehrt. Tapeten abreißen ist einfach mal der Zeitfresser schlechthin. Wir haben drei verdammte Tage für drei Wände gebraucht. Und kommt uns jetzt nicht mit Klugscheißereien à la ‚Öh, ihr hättet Tapetenentferner benutzen sollen‘ oder ‚Öh, habt ihr die Tapeten denn nass gemacht? Mein Papa hat immer gesagt – ‚ Ruhe! Wir haben alles versucht. Nichts hat funktioniert. Nichts, außer der gute alte Spachtel und viel, viel Sweiß.

Oh, und wir haben die erste Wand gestrichten. Yay!

Das erste Schmuckstück

Die größte Herausforderung momentan ist natürlich die Einrichtung. Wir wollen, dass sich das Studio anfühlt wie unsere Wohnung. Wie unser intimster Rückzugsort. Der Ort, an den wir uns zurückziehen, um dem Alltag zu flüchten, an dem wir uns am wohlsten fühlen. Gleichzeitig wollen wir allerdings auch, dass sich das Studio nicht wie EURE Wohnung anfühlt. Es muss besonders sein. Ihr müsst Heimweh haben, wenn ihr euch auf eurer Couch Fotos von unserer Couch anseht. So! Und dafür brauchen wir wunderschöne Schmuckstücke, die Geschichten erzählen und eure Phantasie vor Freude im Dreieck springen lassen. Das Problem ist, sie müssen auch günstig sein. Wir sind schließlich zwei arme Schneiderlinge, die sich nur von Liebe und Lebkuchen ernähren!

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf wollen wir euch also unser erstes Stück präsentieren. Ein wundertastisches Chesterfield-Sofa, das nur so nach Aufmerksamkeit schreit und gleichzeitig doch besonnen und ruhig wirkt. Die Perfekte Mischung aus Selbstbewusstsein und Bescheidenheit.

Ihr wollt es sehen oder? Natürlich wollt ihr es sehen. Ihr platzt fast vor Neugier! Aber wir wollen euch noch eine Weile ärgern und belassen es heute noch einmal mit einem kleinen Ausblick. Heult doch!

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